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Betriebliche Ersthelferschulung nach den Grundsätzen der Prävention

Abhängig von der Art und Größe Ihres Betriebes bestehen seitens der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen Vorschriften, die für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sorgen sollen. Diese beinhalten auch die Ausbildung von Ersthelfern für die Versorgung von Notfallpatienten. Bereits ab zwei versicherten Personen sollten Sie als Arbeitgeber jederzeit einen verfügbaren Ersthelfer vorweisen.

Wir als Sanitätsschule Mudrack sind Ihr kompetenter Partner für die Aus- und Fortbildung Ihrer betrieblichen Ersthelfer. Wir planen und organisieren mit Ihnen gemeinsam entsprechende Seminare und führen diese in Ihrem Betrieb durch. Dabei legen wir Wert auf branchentypische Fallbeispiele und praktisches Training. Nur durch wiederholtes Üben der nötigen Handgriffe erricht der Ersthelfer Sicherheit in Momenten höchster Anspannung.

Unser Unternehmen ist durch die Qualitätssicherungsstelle „Erste-Hilfe“ ermächtigt, für die Berufsgenossenschaften und die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand Aus- und Fortbildungen durchführen.

Durch die Kurse entstehen Ihnen keine Kosten. Diese rechnen wir direkt bei der für Sie zuständigen Berufsgenossenschaft bzw. Unfallkasse ab. Lediglich Kosten für Entgeltfortzahlung und Fahrtkosten trägt der Unternehmer. (DGUV)

Ersthelfer kann nur sein, wer den Lehrgang Erste-Hilfe-Grundausbildung (9 Unterrichtseinheiten) absolviert hat. Um Ersthelfer zu bleiben ist eine Fortbildung innerhalb von 2 Jahre durch das so genannte Erste-Hilfe-Training (9 Unterrichtseinheiten) erforderlich. Ist diese Friest verstrichen, wird wieder eine Grundausbildung nötig.

Folgende Inhalte sind Bestandteil unserer Kurse:

- Verhalten am Unfallort
- rechtliche Grundlagen der Erstversorgung
- Aktivieren der Rettungskette durch Notruf
- Lebensrettende Sofortmaßnahmen (Stabilde Seitenlage, Reanimation)
- Umgang mit dem AED-Gerät (Defibrillator)
- Umgang mit verschiedenen Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krampfanfällen usw.
- Schockbehandlung
- Vergiftungen, Verätzungen
- Erstickungsanfälle
- Wundversorgung mittels Verbandskästen

Das Training unterscheidet sich von der Grundausbildung vor allem durch konkrete, praxisnahe Fallbeispiele und intensives Üben. 

Gegenüber dem Ersthelfer liegt die Aufgabe des Betriebssanitäters in der erweiterten Ersten Hilfe. Neben den grundlegenden Maßnahmen der Ersten Hilfe beherrscht er auch den Einsatz und die Verwendung von Geräten, z.B. Beatmungsbeutel, Sekretabsaugpumpe und Sauerstoffbehandlungsgerät. Die Ausbildung zum Betriebssanitäter umfasst einen 63-stündigen Grundlehrgang mit anschließendem 32-stündigen Aufbaulehrgang für den betrieblichen Sanitätsdienst bei speziell dazu geeigneten Stellen. Anschließend ist spätestens alle 3 Jahre eine Fortbildung erforderlich. (DGUV)

 

Der „plötzliche Herztod“, der zunehmend auch jüngere Menschen trifft, kann überall auftreten. Am häufigsten tritt er zu Hause auf, aber auch am Arbeitsplatz lauert die Gefahr. Deshalb ist der „plötzliche Herztod“ auch eine Herausforderung im Rahmen des Gesundheitsschutzes und der betrieblichen Ersten Hilfe.

Die Ursache für den „plötzlichen Herztod“ ist in den meisten Fällen Herzkammerflimmern. Die Defibrillation ist in dieser Situation die einzige wirksame Maßnahme zur Lebensrettung. Je früher defibrilliert wird, umso wahrscheinlicher ist es, dass der Herz-Kreislauf-Stillstand von Patienten überlebt wird. Medizinproduktehersteller haben Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) entwickelt, die auch von Laien bedient werden können, so dass noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes defibrilliert werden kann. Viele Unternehmen haben bereits vorgesorgt. Wenn Sie auch Interesse haben, helfen wir Ihnen gern beim Kauf eines Gerätes oder mit einer Anwenderschulung weiter.